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Curcuma longa

Ethnologischer Name: Kamin chan
Synonyme: Curcuma domestica Valeton, Kurkuma, Indischer Safran, Gelbwurz, Curcuma, Curcuma rotunda, Kha min chan, Khamin heluong, Kha min, Tumeric, Indian saffron, Kurcumo
Familie: Zingiberaceae
Wuchsgebiet: Regenwald von Thailand
Beschreibung: Der Curcuma ist eine ausdauernde, krautige Pflanze, deren spiralig angeordneten Blätter bis zu 1,2m hoch wachsen. Die gelben Blüten erscheinen auf einem 15cm bis 20cm langen, von den Blattstielen umschlossenen Stängel und sind zapfenartig angeordnet. Verwendet wird nach dem verwelken der Blätter das geerntete Rhizom.
verwendete Bestandteile: Verwendung findet das Rhizom der Pflanze. Nur Curcuma Pflanze welche Blüten ausbildet.
Inhaltsstoffe: Curcumin, Curcuminoide, 1,7-bis(4-hydroxy-3-methoxyphenyl)-1,4,6-heptatrien-3-one, 1,7-bis(4-hydroxyphenyl)-1-heptene-3,5-dione, ar-Tumerone, Zingiberene, Zingerene, Essentielle Öle, Ungesättigte Fettsäuren, Alpha-Pipene, ß-Pipene
Curcuma longa Linn:
Indikationen: Bei Magen-, Darm-, Leber-, und Galleerkrankungen. Behandlung von Magenschmerzen, Magengeschwüren, Entzündungen der Magenschleimhaut, Mageninfektionen und bei Magensäureüberschuss. Allergien, Gastritis chronica, Blähungen und Sodbrennen. Erhöhte Blutfettwerte (Hyperlipidämie) und hohe Triglycerid Werten. In thailändischen Krebskliniken wird Curcuma longa zur Langzeitbehandlung eingesetzt.
Dosierung: Vor den Mahlzeiten oder nach fettreichem Essen 400 bis 800mg Curcuma Pulver (entspricht ein fünftel bis ein halber Teelöffel) mit ein wenig Wasser einnehmen. Gleiches gilt bei Einnahme von Kapseln.
Dauer der Anwendung: unbegrenzt
Gegenanzeigen: nicht bekannt
Hinweis: Bei länger andauernden Problemen sollte auf jeden fall ein Arzt zu Rate gezogen werden.