Sie sind hier: Startseite > Heilkräuter > Heilkräuter H bis Z > Hibiscus sabdariffa

Hibiscus sabdariffa

Ethnologischer Name: Kra chiap
Synonyme: Abelmoschus cruneatus BERTOL., Hibiscus cordofanus TURCZ., Hibiscus cruentus BERTOL., Hibiscus digitatus CAV., Hibiscus fraternus L., Hibiscus palmatilobus BAILL., Sabdariffa rubra KOSTEL., Malventee, Sabdariff-Eibisch, Sudan-Eibisch, Afrikanische Malve, Roselle, Karkade. Indian-sorrel, Jamaica-sorrel, red-sorrel, roselle, sorrel.,Hibisci flos, Flores Hibisci
Familie: Malvaceae (Malvengewächse)
Wuchsgebiet: Thailand
Beschreibung: Ist eine einjährige, aufrechte, krautige Pflanze mit buschartiger Gestalt. Höhe bis 2,5 m. Stengel rot gefärbt, mit glatter oder nahezu glatter Oberfläche. Blätter wechselständig, gestielt, bis 12,5 cm lang, grün mit roten Adern. Blätter an Jungpflanzen sowie obere Blätter älterer Pflanzen einfach, untere Blätter 3- bis 5-, gelegentlich bis 7-fach gelappt. Blattrand gezähnt. Blüten einzeln den Blattachseln entspringend. Kronblätter gelb oder sandfarben, in der Mitte rosa oder dunkelrot, bis 12,5 cm lang. Kelch zur Blütezeit rot gefärbt, aus 5 großen Kelchblättern bestehend und von einem 8- bis 12-blättrigen Außenkelch umgeben. Nach dem Verblühen wird der Kelch zunehmend fleischig und bis fast 6 cm lang, zur Fruchtzeit die bis 2 cm lange, 5-fächrige Kapsel vollständig umschließend. Kapsel zunächst grün, zur Reife braun, trocken und aufspringend, mit 3 bis 4 nierenförmigen, hellbraunen, 3-5 mm langen Samen in jedem Fach.Fleischig, trocken, leicht brüchig. Farbe leuchtendrot bis tiefpurpurn, am Grund und an der Innenseite etwas heller. Kelch ca. 20-35 mm lang, in der unteren Hälfte krugförmig zusammengewachsen, oben sich teilend in 5 lange, zugespitzte, gebogene Endstücke, die einen auffälligen, schwach hervortretenden Hauptnerv und eine große, dicke Nektardrüse mit einem Durchmesser von 1 mm besitzen. Außenkelch aus 8 bis 12 kleinen, 6-15 mm langen, schmalen, am Grunde verbreiterten Blättchen bestehend, die mit der Basis des Kelchs fest verwachsen sind.Geruch schwach, eigenartig unangenehm, Geschmack erfrischend säuerlich.
verwendete Bestandteile: Verwendung finden die roten Blüten der Pflanze.
Inhaltsstoffe: Blüten: Alkaloide, anthoxanthin, L-ascorbid acid, aspartic acid, chrysanthemin, citic acid, cynanidid-3-glycosoyl-rutinoside, cyanidin-3-ß-D-glucoside, cyanidin-3-sambubioside, cyanin, delphinidin, delphinidin-3-O-ß-D-glucoside, detto monoglucoside, delphinidin-3-sambubioside, galactose, galacturonic acid, glycolic acid, gossypetin, gossypetin-3-ß-D-glucoside, ggossypetin-7,8-glucosyde, gossypin, gossypitin, heterosides, hibiscetin, hibiscic acid, hibiscin, hibiscitrin, hibiscus acid, malic acid, malvin, myrtillin, oxalic acid, pectin,protocatechuic acid, quercetin, resin, sabdaretin, sabdaretrin, ß-sitosterol, tataric acid, waxes.
Hibiscus sabdariffa Linn:
Indikationen: Hibiscus wirkt durchblutungsfördernd und bekämpft Gefäßverkalkung. Bei Nierensteinen, Blasensteinen und bei Fettstoffwechselstörungen. Blutdrucksenkende Wirkung. Erkältungen und Katarrhen der oberen Luftwege und des Magens. Schleimlösende Wirkung. Diuretikum (Förderung der Harnausscheidung). Hilft bei Kreislaufbeschwerden.
Dosierung: 1 mal morgens und 1 mal abends vor dem Essen je 400mg Hibiscus Pulver (entspricht ein fünftel Teelöffel) mit kohlesäurearmen Wasser einnehmen. Gleiches gilt bei Einnahme von Kapseln.
Verwendung als Tee: In Thailand wird Hibiscus mit Carthamus meist als Tee aufbebrüht.(siehe Heiltee)
Kombination mit Carthamus tinctorius: Die Mischung von Hibiscus mit Carthamus eignet sich hervorragend,da beide Heilpflanzen sich in ihren Wirkungen ergänzen(Durchblutungsförderung und Blutreinigung). Das Mischungsverhältnis sollte 1:1 betragen.
Dauer der Anwendung: kann unbefristet lange eingenommen werden.
Gegenanzeigen: nicht bekannt
Hinweis: keine