Sapindus rarak

Indikationen: Sapindus rarak hilft bei Asthma, bronchialen Beschwerden und Erkältungskrankheiten. Bei Fieber, Entzündungen und Infektionen. Sapindus rarak hat eine gegen Pilze gerichtete Wirkung (antifungiell). Heilwirkung bei Haarproblemen, welche durch Infektionen der Kopfhaut hervorgerufen wurden, sowie allgemein bei Hautinfektionen. In der Ayurveda Verwendung bei Epilepsie, Ekzemen und Psoriasis.
Dosierung: 1 mal morgens und 1mal abends vor dem Essen eine Kapsel a`500mg oder je 0,5 Gramm des Pulver (ein viertel Teelöffel) mit kohlesäurearmen Wasser einnehmen. Bei akuten Fällen nach Bedarf einnehmen.
Dauer der Anwendung: unbegrenzt
Gegenanzeigen: Bei Unverträglichkeit mit Saporin nicht verwenden.
Hinweis: Läßt sich gut mit anderen Heilkräutern zusammen einnehmen.
Sapindus rarak:
Familie: Sapindaceae (Seifenbaumgewächse)
Wissenschaftlich exakter Name: Sapindus rarak DC.
Siamesischer Name: Ma Kham di Khwai
Synonyme & Comment Namen: Dittelasma rarak Hook. f. ex Hiern, Dittelasma rarak (DC.) Benth. & Hook. f., Sapindus detergens Wall., Soap nut tree, Mao ban wu huan zi, Cha sae, Ma Kham di Khwai, Pra Kham di Khwai, Masak, Salede, Sompoi thet, Internin
Wuchsgebiet: Die Pflanze wächst in Thailand bevorzugt in tiefem Lehmboden und in Gebieten mit einer jährlichen Regenmenge von 1500 bis 2000 mm.
Beschreibung: Die Sapindus rarak Bäume können siebzig Jahre werden und dabei 25 Meter Höhe und einen Stammumfang von 3 bis 5 Metern erreichen. Die Rinde ist bei jungen Bäumen hellgrau und glatt, bei älteren dunkelgrau. Seine fiedrigen Blätter sind 30cm bis 50cm lang und bestehen aus 5 bis 10 lanzettlichen Fiederblattpaaren. Ihre Frucht macht den Anfang in einer kleinen unscheinbaren meist zwittrigen Blüte, die im Sommer aus den Knospen bricht und sich mit vielen anderen Blüten zu einer sympodialen Rispe vereinigt
Nach zehn Jahren trägt der Baum die ersten Früchte: goldfarbene, klebrige Nüsse mit nur einem Kern, die etwas größer als Haselnüsse sind und im Oktober geerntet werden. Nach dem Trocknen sind die Früchte nicht mehr klebrig und und besitzen eine Farbe die von rotbraun bis dunkelbraun variiert.
verwendete Bestandteile: Der Kern der Nüsse, wobei die Qualität und der Saponin-Gehalt von der Erntezeit und dem Alter des Baums bestimmt wird.
Inhaltsstoffe: Hoher Anteil an Saponin etwa 15 %, Bioaktive Triterpene, Glycoside, Emerginatonede, O-methyl-saponin

(C) 2008 - Lexikon der asiatischen Heilkräuter und Heilpflanzen

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