Centella asiatica

Ethnologischer Name: Bai bua bok
Synonyme: Wassernabel, Asiatischer Wassernabel, Gotu Kola, Fo-ti-tieng, Bhringaraj, Tigergras, Brahmikraut, Indischer Wassernabel, Indian pennywort, Indian hydrocotyle, Centella cordifolia, Hydrocotyle asiatica L., Hydrocotyle lunata Lam., Trisanthus cochinchinesis Lour,
Familie: Apiaceae
Wuchsgebiet: Waldpflanze in nährstoffreichen Böden in Thailand. Bevorzugt halbschattigen Standort in der Nähe von Flüssen und Bächen.
Beschreibung: Centella aiatica ist eine kriechende, polsterbildene Staude mit nierenförmigen gezackten Blättern.Im Frühjahr bis Sommer bilden sich kleine rosafarbene bis rötliche Blüten.
verwendete Bestandteile: Blätter und Blattzweige
Inhaltsstoffe: Sie enthält Asiaticosid und andere Triterpensaponine und freie Triterpene sowie Flavonolglykoside und das Alkaloid Hydrocotylin. Ausserdem kann aus dem Kraut ein ätherisches Öl gewonnen werden welches Caryophyllen, Cymen, Germacren und Pinen enthält.
Centella asiatica:
Indikationen: Centella asiatica wirkt entgiftend, entzündungshemmend, fiebersenkend, harntreibend und wundheilend. Ist wirksam bei Herzproblemen und gibt Kraft und Energie bei allgemeinen Schwächezuständen, bei Harnwegsproblemen, Nierenentzündung und Migräne. Löst im Körper Blutgerinnsel nach Unfall oder Operation auf. Ausserdem stärkt es das Immunsystem und soll eine verjüngende Wirkung haben.Er hilft gegen Stress und fördert das Gedächtniss. Eines der wichtigsten Kräuter der ayurvedischen Medizin wo es z.B. bei Epilepsie und Psychosen eingesetzt wird. Es wird verwendet bei Geschwüren und Krampfadern, bei Hautkrankheiten, bei Nervosität und bei bei Senilität. Ausserdem bei Lepra und Malaria. Bekämpft Cellulite. Positiven Einfluß auf das Zirkulationssystem, wird erfolgreich bei Venenleiden eingesetzt. Bei Beinkrämpfen, geschwollenen Beinen und "Schwere" oder "Kribbeln" in den Beinen. Äußerlich wird es zur Wundbehandlung, gegen Hämorrhoiden,und zur Rheumabehandlung genutzt. In der kosmetischen Industrie werden Extrakte der Pflanze in Cremes zur Hautstraffung und ähnlicher Produkte zur Hautverjüngung verarbeitet. In Asien werden die Blätter zusammen mit Reis als Stärkungsmittel verzehrt.
Dosierung: 2-3 mal täglich je 400mg zu den Mahlzeiten (entspricht ein fünftel Teelöffel) mit kohlesäurearmen Wasser einnehmen. Gleiches gilt bei Einnahme von Kapseln.
Dauer der Anwendung: solange Beschwerden bestehen.
Gegenanzeigen: Eine sehr starke Überdosierung kann zu Kopfschmerzen oder in schweren Fällen zur Bewußtlosigkeit führen. Nicht während der Schwangerschaft und Stillzeit anwenden!
Hinweis: Lässt sich auch als Tee zubereiten.

(C) 2008 - Lexikon der asiatischen Heilkräuter und Heilpflanzen

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